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Jedes Bild hat seine Geschichte NORDWEST-ZEITUNG 22.2.07

Sandra Dreyer  lässt Fantasie freien Lauf – Ausstellung in Bank

Das Malen kam der gebürtigen Oldenburgerin sofort in den Sinn, und sie ging die Sache konsequent an: Sie nahm Unterrichtsstunden im Atelier von Volker Holte in Eversten. „Da habe ich sofort Blut geleckt“, erzählt Sandra Dreyer. Übungen wie Kreise oder Spiralen zeichnen waren für die junge Frau ein zu leichtes Spiel. Sie wollte gleich richtig loslegen. Ihr erster Versuch war ein Emailekrug in Pastellkreide. Das fast schon perfekte Resultat verblüffte auch ihren Lehrmeister.

Sandra_Quelle NWZ

Vor einem Jahr wechselte Sandra Dreyer zur Malschule von Martina van de Gey im Dobbenviertel. Einmal in der Woche ist sie dort. „Da kann ich mich ganz auf mich und das Malen konzentrieren. Und Hilfe ist immer greifbar.“ Zuhause steht sie aber auch an der Staffelei. Nach der Geburt ihres Kindes sind sie und ihr Mann nach Petersfehn gezogen. „Ich werde mir hier wohl Räume für ein Atelier suchen“, überlegt sie.

 

Vom Zeichnen mit Pastellfarben, Kohle, Blei- und Buntstiften ist Dreyer zur Acryl-Malerei gewechselt. Ihr Werk hat, was Technik und Motive angeht, eine große Bandbreite. „Ich möchte alles versuchen“, sagt die gelernte Einzelhandelskauffrau. Stillleben, Porträts, Landschaften – Sandra Dreyer wechselt je nach Lust und Laune. „Jedes Bild hat für mich auch eine eigene Geschichte.“ Da gibt es zum Beispiel das Bild von einer Papiertüte. „Darin war ein Geschenk meiner Oma aus dem Rheinland verpackt. Ich habe die Tüte auf diese Weise verewigt“, so Dreyer.

 

Die junge Frau betrachtet ihre Malkunst durchaus selbstbewusst. Sie hat schon einige Auftragsarbeiten angenommen und bereits im Café Buntspecht in Petersfehn und bei Onken ausgestellt. Die 32-Jährige ist aber auch selbstkritisch. „Ich bin noch auf der Suche nach meinem Stil. Wenn mir jemand mit Fachverstand sagt, lass diese Richtung sein, konzentriere dich lieber auf jene, dann nehme ich das gerne an.“

 

Vor kurzem musste die junge Mutter wieder mit ihrem fünfjährigen Sohn Niklas ins Evangelische Krankenhaus. „Da sah ich, dass zwei gerahmte Bilder von mir dort hängen“, berichtet sie. Die habe sie als Jugendliche gemalt, als sie selber im Krankenhaus liegen musste. „Mein Sohn war ganz stolz, dass meine Bilder dort ausgestellt sind“, freut sie sich. Ihre „frühen Werke“, das waren noch die Disney-Figuren Goofy und Dagobert Duck in Abtönfarben.Die Leidenschaft fürs Malen hat Sandra Dreyer erst vor drei Jahren neu für sich entdeckt. Seither war sie mächtig fleißig. Bis 15. Mai sind ihre Bilder in der Raiffeisenbank in Eversten zu sehen.

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